LIMONARE group show ORANGERIE MÜNCHEN 25. bis 31. Mai 2021 info @ limonare.de

it's like two worlds for me it’s like two worlds for me is performance format confronting the participants, performers and visitors with fragments of „rhetoric aesthetics“. „Rhetoric aesthetic“ is a concept of the18th century fresco painting and addresses the question of how images are organized, in order to inspire trust within looking at the images. The displayed image material that has originally been designed to immerse one’s perception into the iconographic cosmos of the 18th century will be shown in one-hour sessions. Using fragments of these images during the installation will provide the opportunity to react to and reflect on affective qualities. Live video and sound will allow us to use our own movement and voice to react affectively to the given visual content while stage the process of immersing and re-appearing.

it's like two worlds for me

performance rehearsal 2021 @ Rosa Stern SpaceV

 

in collaboration with

Nicola Kötterl

Jan Struckmeier

 it’s like two worlds for me @AADK Spain, December 2020: In einem Video sind die Skulpturen aus Brasilien zu sehen. Die Bilder zeigen die teils stark beschädigten Skulpturen vor weißem Hintergrund. Sie sind teils nur fragmentarisch erhalten, dennoch kommt es auch in den Artefakten zu einer starken Illusion von Bewegung. Das melancholische Arpeggio aus dem Song Pulverturm von Niels van Gogh – der „Hymne“ der Loveparade von 1998 – läuft in Endlosschleife. Die tragende Musik, die durch die Wiederholung des immer gleichen Fragments, etwas Schwingendes, Wippendes bekommt, macht die Situation immersiv und führt zu einem Muster: sobald das Bild einer Figur auftaucht, bewegt sich die Figur scheinbar, obwohl das Bild statisch ist. Erst mit der Zeit erkennt das Auge, dass es unbewegt ist, bis nach einer bestimmten Dauer sich die für den „Barock“ typische Illusion von Bewegung wiederum einstellt und die Figur scheinbar zu tanzen beginnt. Gegenüber zu diesem Bildschirm sehen die Zuschauer*innen ein live projiziertes Video. Durch den technischen Aufbau spiegeln sich die anwesenden Zuschauer*innen in einer visuellen Rückkopplung mehrfach, bis sich die Körperbilder im Unendlichen verlieren. In der Installation werden alle Bewegungen in der Rückkopplung gespiegelt und die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit sich zu den Bewegungen und Bewegungsillusionen der „barocken“ Figuren zu verhalten. In diesem virtuellen Raum verschwimmt die Illusion von Bewegung mit der Beobachtung des eigenen Körperbildes. BOALÂNDIA Kino und kultureller Widerstand in Brasilien Kino-Dokumentarfilm 70min (Brasilien/Deutschland) in Zusammenarbeit mit Patrik Thomas (mehr Info auf Anfrage: contact@yutanova-film.com) EXPOSÉ BOALÂNDIA dokumentiert den kulturellen Widerstand in den Metropolen Brasiliens. Protagonist*innen sind die Cineclubistas, Aktivist*innen, die mit Kino für Veränderung kämpfen. Der Dokumentarfilm folgt ihnen in die improvisierten Spielstätten, in die Favelas und an die spontanen Filmsets. Dabei taucht er ein in die Lebensumstände der Menschen in den Randbezirken brasilianischer Großstädte, die geprägt sind von Unsicherheit und politischen Spannungen. Cineclubs reagieren darauf und sind eine soziale Institution ebenso wie ein agiler Kommentar auf die Missstände, belebt von der Faszination für das Potenzial eigener Filme. Die Cineclubs sind Orte von Hoffnung und Selbstbestimmung. BOALÂNDIA spielt in diesem utopischen Raum, der sich in ein kompromissloses und hoch be-schleunigtes soziales Umfeld einschreibt. Um die Situation der Aktivist*innen und das hohe Tempo des Lebens abzu-bilden, übernimmt der Film selbst die zeitgenössischen Kommunikationsmittel und stellt das Smartphone und dessen Doppelfunktion als Aufnahmegerät, Display und Interface – als universale Bildmaschine – ins visuelle Zentrum von BOALÂNDIA. Ein Film über das Filmemachen 2021: partizipativ, schnell, widerständig daggers might ride performance / video in Zusammenarbeit mit Jan Struckmeier und Lara Schubert Dezember 2020 MURCIA/SPAIN Die performative Installation von Mathias Reitz Zausinger, Jan Struckmeier und Lara Schubert „If wishes were horses daggers might ride“ entstand im Rahmen des Cruise Programms CROSSING, SPACE FOR TRANSFORMATION des AADK Spain Es ist eine kollaborative Ausstellung inspiriert durch ein missverstandenes Falco Zitat und entwickelt ausgehend von der Frage: Wem gehört das Land? Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung des Goethe Instituts Barcelona.

EINFACH.GOLD Theaterproduktion upcoming 2022 in Zusammenarbeit mit Jan Struckmeier

LIMONARE group show ORANGERIE MÜNCHEN 25. bis 31. Mai 2021 info @ limonare.de

it's like two worlds for me it’s like two worlds for me is performance format confronting the participants, performers and visitors with fragments of „rhetoric aesthetics“. „Rhetoric aesthetic“ is a concept of the18th century fresco painting and addresses the question of how images are organized, in order to inspire trust within looking at the images. The displayed image material that has originally been designed to immerse one’s perception into the iconographic cosmos of the 18th century will be shown in one-hour sessions. Using fragments of these images during the installation will provide the opportunity to react to and reflect on affective qualities. Live video and sound will allow us to use our own movement and voice to react affectively to the given visual content while stage the process of immersing and re-appearing.

 it’s like two worlds for me @AADK Spain, December 2020: In einem Video sind die Skulpturen aus Brasilien zu sehen. Die Bilder zeigen die teils stark beschädigten Skulpturen vor weißem Hintergrund. Sie sind teils nur fragmentarisch erhalten, dennoch kommt es auch in den Artefakten zu einer starken Illusion von Bewegung. Das melancholische Arpeggio aus dem Song Pulverturm von Niels van Gogh – der „Hymne“ der Loveparade von 1998 – läuft in Endlosschleife. Die tragende Musik, die durch die Wiederholung des immer gleichen Fragments, etwas Schwingendes, Wippendes bekommt, macht die Situation immersiv und führt zu einem Muster: sobald das Bild einer Figur auftaucht, bewegt sich die Figur scheinbar, obwohl das Bild statisch ist. Erst mit der Zeit erkennt das Auge, dass es unbewegt ist, bis nach einer bestimmten Dauer sich die für den „Barock“ typische Illusion von Bewegung wiederum einstellt und die Figur scheinbar zu tanzen beginnt. Gegenüber zu diesem Bildschirm sehen die Zuschauer*innen ein live projiziertes Video. Durch den technischen Aufbau spiegeln sich die anwesenden Zuschauer*innen in einer visuellen Rückkopplung mehrfach, bis sich die Körperbilder im Unendlichen verlieren. In der Installation werden alle Bewegungen in der Rückkopplung gespiegelt und die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit sich zu den Bewegungen und Bewegungsillusionen der „barocken“ Figuren zu verhalten. In diesem virtuellen Raum verschwimmt die Illusion von Bewegung mit der Beobachtung des eigenen Körperbildes. BOALÂNDIA Kino und kultureller Widerstand in Brasilien Kino-Dokumentarfilm 70min (Brasilien/Deutschland) in Zusammenarbeit mit Patrik Thomas (mehr Info auf Anfrage: contact@yutanova-film.com) EXPOSÉ BOALÂNDIA dokumentiert den kulturellen Widerstand in den Metropolen Brasiliens. Protagonist*innen sind die Cineclubistas, Aktivist*innen, die mit Kino für Veränderung kämpfen. Der Dokumentarfilm folgt ihnen in die improvisierten Spielstätten, in die Favelas und an die spontanen Filmsets. Dabei taucht er ein in die Lebensumstände der Menschen in den Randbezirken brasilianischer Großstädte, die geprägt sind von Unsicherheit und politischen Spannungen. Cineclubs reagieren darauf und sind eine soziale Institution ebenso wie ein agiler Kommentar auf die Missstände, belebt von der Faszination für das Potenzial eigener Filme. Die Cineclubs sind Orte von Hoffnung und Selbstbestimmung. BOALÂNDIA spielt in diesem utopischen Raum, der sich in ein kompromissloses und hoch be-schleunigtes soziales Umfeld einschreibt. Um die Situation der Aktivist*innen und das hohe Tempo des Lebens abzu-bilden, übernimmt der Film selbst die zeitgenössischen Kommunikationsmittel und stellt das Smartphone und dessen Doppelfunktion als Aufnahmegerät, Display und Interface – als universale Bildmaschine – ins visuelle Zentrum von BOALÂNDIA. Ein Film über das Filmemachen 2021: partizipativ, schnell, widerständig daggers might ride performance / video in Zusammenarbeit mit Jan Struckmeier und Lara Schubert Dezember 2020 MURCIA/SPAIN Die performative Installation von Mathias Reitz Zausinger, Jan Struckmeier und Lara Schubert „If wishes were horses daggers might ride“ entstand im Rahmen des Cruise Programms CROSSING, SPACE FOR TRANSFORMATION des AADK Spain Es ist eine kollaborative Ausstellung inspiriert durch ein missverstandenes Falco Zitat und entwickelt ausgehend von der Frage: Wem gehört das Land? Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung des Goethe Instituts Barcelona.

EINFACH.GOLD Theaterproduktion upcoming 2022 in Zusammenarbeit mit Jan Struckmeier